Ashwagandha (Withania somnifera), auch Schlafbeere oder „indischer Ginseng“ genannt, ist eine Pflanze aus der ayurvedischen Tradition Indiens. Verwendet wird vor allem die Wurzel. In der ayurvedischen Lehre zählt Ashwagandha zu den „Rasayanas“ – Pflanzen, die traditionell für Ausgeglichenheit und Kraft eingesetzt werden.
Was ist Ashwagandha?
Die Pflanze gehört zu den Nachtschattengewächsen und wächst in Indien, Nordafrika und dem Nahen Osten. Der Sanskrit-Name bedeutet sinngemäß „Geruch des Pferdes“ – wegen des Wurzelgeruchs und weil man der Pflanze traditionell die Kraft eines Pferdes zuschrieb. Charakteristische Inhaltsstoffe sind die Withanolide.
Traditionelle Verwendung
Im Ayurveda wird die Wurzel seit über 3 000 Jahren verwendet, traditionell als Pulver mit warmer Milch am Abend. Heute ist Ashwagandha eine der am häufigsten untersuchten Pflanzen aus dem Ayurveda. Für Ashwagandha gibt es in der EU jedoch keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben – wir beschreiben deshalb Tradition, keine Wirkung.
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JETZT KAUFENWichtig für die Sicherheit
- Nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit.
- Nicht bei Schilddrüsenerkrankungen oder Einnahme von Schilddrüsenhormonen ohne ärztliche Rücksprache.
- Nicht bei Autoimmunerkrankungen oder Einnahme von Beruhigungsmitteln ohne ärztliche Rücksprache.
- Bei Lebererkrankungen meiden; in seltenen Fällen wurden Leberreaktionen beschrieben.
- Das BfR rät insbesondere bei Ashwagandha-Präparaten zu Vorsicht und Zurückhaltung.
Häufig gestellte Fragen
Wann nimmt man Ashwagandha traditionell ein?
Im Ayurveda traditionell am Abend, oft mit warmer Milch.
Für wen ist Ashwagandha nicht geeignet?
Für Schwangere, Stillende, Kinder sowie Menschen mit Schilddrüsen-, Leber- oder Autoimmunerkrankungen ohne ärztliche Rücksprache.
Ist Ashwagandha ein Schlafmittel?
Nein. Es ist eine traditionelle Pflanze, kein Arzneimittel.
Quellen
- BfR: Ashwagandha – Schlafbeeren-Präparate mit möglichen Gesundheitsrisiken. bfr.bund.de/mitteilung/ashwagandha-schlafbeeren-praeparate-mit-moeglichen-gesundheitsrisiken/
- NCCIH: Ashwagandha – Usefulness and Safety. nccih.nih.gov/health/ashwagandha
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Die beschriebenen Verwendungen beruhen auf Tradition. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Häufige Fragen
Was bedeutet der Name Ashwagandha?
Der Sanskrit-Name Ashwagandha bedeutet sinngemäß „Geruch des Pferdes“. Er bezieht sich auf den typischen Geruch der Wurzel und darauf, dass man der Pflanze traditionell die Kraft eines Pferdes zuschrieb. Botanisch heißt sie Withania somnifera, auf Deutsch auch Schlafbeere.
Was für eine Pflanze ist Ashwagandha?
Ashwagandha gehört zu den Nachtschattengewächsen und wächst in Indien, Nordafrika und dem Nahen Osten. Verwendet wird vor allem die Wurzel, charakteristische Inhaltsstoffe sind die Withanolide. Im Deutschen nennt man die Pflanze auch Schlafbeere oder „indischer Ginseng“.
Wie wird Ashwagandha im Ayurveda verwendet?
Im Ayurveda wird die Wurzel seit über 3 000 Jahren verwendet, traditionell als Pulver mit warmer Milch am Abend. Die Lehre zählt sie zu den Rasayanas, Pflanzen, die traditionell für Ausgeglichenheit und Kraft eingesetzt werden. Für Ashwagandha gibt es in der EU keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben.
Was sagt das BfR zu Ashwagandha?
Das BfR rät insbesondere bei Ashwagandha-Präparaten zu Vorsicht und Zurückhaltung. In seltenen Fällen wurden Leberreaktionen beschrieben, deshalb sollten Menschen mit Lebererkrankungen Ashwagandha meiden. Halte dich bei Präparaten immer an die angegebene Tagesmenge.
Darf ich Ashwagandha zusammen mit Medikamenten einnehmen?
Nur nach ärztlicher Rücksprache, vor allem bei Schilddrüsenhormonen oder Beruhigungsmitteln. Auch bei Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankungen sprichst du vorher mit deinem Arzt. In Schwangerschaft und Stillzeit ist Ashwagandha nicht geeignet, ebenso wenig für Kinder.